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Donnerstag, 31. Juli 2003


yeah, wer mir schreiben will findet im menü jetzt übrigens auch eine emailadresse unter "kontakt". warum nur ist der zeilenabstand so groß, grübel. ... genug gegrübelt: zeilenabstand ist okay.



pluemerant ++

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Frühe Flashmobs


Der Internet-Theoretiker Howard Rheingold hat dennoch bereits erklärt, in den «flash mobs» kündige sich eine beginnende soziale Revolution an. Nämlich eine neue Form der Organisation, die sich auf jene vielgestaltigen Mengen stützt, die sich in der Antiglobalisierungsbewegung herausgebildet haben.

Man kann auf weitaus ältere Vorläufer verweisen, zumindest wenn es um rätselhafte und spontane öffentlichen Versammlungen geht. 1374 etwa verbreitete sich nach dem Ende der Pest in Europa das Phänomen, dass so genannte Veitstänzer Stunden und Tage lang die Straßen überfüllten und bis zur Erschöpfung tanzten.

Die Netzeitung über Flashmobs.



weblog ++

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in hamburg hats sich ausgekoonst.



Hamburg ++

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wie funktionieren eigentlich weblogs?



weblog ++

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unbändiger wunsch autofahrer zu verprügeln, die einen nicht mal auf dem radweg in ruhe lassen. alternativ könnte ihnen auch der führerschein entzogen werden. besser noch, viele straßen werden für autos einfach gesperrt.



++

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Mittwoch, 30. Juli 2003


Weil alle immer einkaufen


Verblüffend ist die Haltung der Mehrheit, ja praktisch aller Befragten, zur Konsumkultur. Die Menschen - so die Meinung - achten heute nur mehr auf Äußerlichkeiten, auf Konsumgüter, auf Geld und Erfolg. Das passt den Befragten zwar nicht, führt aber zur an sich paradoxen Haltung, dass man es im Alltag auch so halte bzw. halten müsse, weil eben alle das so machen.

Die Verbraucher spielen damit also letztendlich die Werbung, den Wettbewerb und die von Politik und Medien produzierte Leistungsgesellschaft in ihrer Alltagswirklichkeit nach und sehen offenbar keine Möglichkeiten mehr, aus diesem Geld- und Erfolgszwang heraus zu kommen. Die ökonomisch dominierte Wirklichkeit ist damit selbstreferenziell geworden oder, wenn man so will: die Marktgesellschaft (Karl Polanyi) totalitär.

Diese durchschimmernde Lethargie, Resignation und Ohnmacht, auch beim Umweltschutz übrigens, kennt offensichtlich keinen Ausweg aus diesem Erfolgszwang. Nur ein altes probates Beruhigungsmittel für die in der Tiefe mit dem Konsumismus unzufriedene Konsumentenseele bleibt, nämlich neuer Konsum.

Zu den Hintergründen der konsumistischen Anpassungsspirale.



wunderbare Warenwelt ++

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