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blue, 21. Oktober 2003 um 12:16:08 MESZ
Der Krieg in der postheroischen Gesellschaft Auch für Münkler sind die Amerikaner angreifbar geworden, seit sie sich dem Abenteuer Nation-Building im Irak zugewandt haben. Denn sie könnten zwar kurze Kriege mit Distanzwaffen führen, aber nicht auf Dauer größere Verluste verkraften. Als Begründung gibt der Professor der Humboldt-Universität an, dass die USA - genauso wie Europa - in die Phase der "postheroischen Gesellschaft" eingetreten seien. Leitbilder wie "Ehre" oder "Opferbereitschaft" würden da nicht mehr funktionieren, sondern nur noch Tomahawks. Ganz im Gegensatz zu den Gegnern aus den noch stärker archaisch geordneten Gesellschaften, deren Äquivalente der Cruise Missiles die Selbstmordattentäter seien. Die hätten noch den Eifer, für ein übergeordnetes Ziel zu sterben. war ++ |
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